zum Shop

Finde das perfekte Buchgeschenk

Auf großer Fahrt

Gerade wurde auf der Leipziger Buchmesse das wunderbare Sachbuch „Shackletons Reise“, das im letzten Jahr im NordSüd Verlag erschienen ist, für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2016 nominiert! Es erzählt in eindrücklichen Bildern und Texten von der spannenden und gefährlichen Antarktis-Expedition des mutigen Polarforschers Sir Ernest Shackleton im Jahre 1914. Das Buch ist eine Augenweide und ein bleibendes Abenteuer – nicht nur für Kinder ab 7…

Schnelle Ideen fürs Osternest!

Gepostet von: am 5 April 2017 | Keine Kommentare

 

 

Sam McBratney: Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab? Geschenkbox mit süßem Kuschelhase. Aus dem Englischen von Rolf Inhauser. Mit Illustrationen von Anita Jeram. Fischer Sauerländer Verlag 2015. 24 Seiten. Mit zahlreichen bunten Bildern. 14,99 Euro. Ein moderner Klassiker für die Kleinsten. Ab 3 Jahren empfohlen

 

 

 

Albert Sixtus, Anne MühlhausDie Häschenschule. Der große Sammelband. Die Häschenschule; Der Häschen-Schulausflug; Ein Tag in der Häschen-Schule.  Illustration: Fritz Koch-Gotha, Richard Heinrich; Rudolf Mühlhaus. Esslinger Verlag 2017. 112 Seiten mit zahlreichen bunten Abbildungen. 15 Euro. Der Klassiker als Sammelband mit allen Geschichten. Ab 4 Jahren empfohlen

 

 

                                                               

 

 

Polly Horvath: Herr und Frau Hase – Die Superdetektive. Übersetzung von Christiane Buchner. Mit Illustrationen von Sophie Blackall. CarlsenTaschenbücher Herr und Frau Hase Bd.1 . 2016.  253 Seiten.  7,99 Euro. Witzig und ungewöhnlich. Ab 8 Jahren empfohlen

 

 

 

 

 

 

 

 

Die schönsten Osterbräuche. Thorbecke Verlag 2016. 40 Seiten mit zahlreichen Fotos. 12,99 Euro. Wunderbares Familienhausbuch und Oster-Mitbringsel!

 

 

 

 

Frohe Ostern. Heitere Geschichten & Gedanken. Illustrationen von Beatrix Potter.  St. Benno Verlag 2017.  32 Seiten mit zahlreichen farbigen Illustrationen. 7,95 Euro. Inspirierendes Familienbuch und Mitbringsel

 

 

 

 

 

Und das natürlich noch: Ei-Ei-Ei!

Ei, Ei, Ei

Gepostet von: am 3 April 2017 | Keine Kommentare

Die größten Eier, die je gelegt wurden, stammen vom Elefantenvogel. Elefantenvögel waren riesige (über drei Meter  groß) flugunfähige Vögel, die bis ca. 1700 n. Chr. auf Madagaskar gelebt haben. Dies und viele spannende Dinge mehr kann man in diesem außergewöhnlich schön illustrierten Buch erfahren.  Denn wussten Sie, dass eine Henne ungefähr 300 Eier pro Jahr legt? Und das Rotkelchen und Wanderdrossel sich extrem ähnlich sehen, ihre Eier hingegen nicht unterschiedlicher aussehen könnten? Ei, Ei, Ei – alles rund um dieses besondere Naturereignis hat Britta Teckentrup zusammengetragen – Farben und Formen der Eier, Vögel und Nester, Mythologie und kulturelle Bedeutung des Eis findet man in diesem wunderschönen und erhellendem Sachbilderbuch.

 

Ein perfektes Geschenk für Groß und Klein zu Ostern!

Britta Teckentrup: Das Ei. Übersetzt von Kathrin Köller. Prestel Verlag 2017, 96 Seiten, 19,90 Euro

Geschichtenschatz

Gepostet von: am 29 März 2017 | Keine Kommentare

 

Wer eine reiche Auswahl an besten Vorlesegeschichten für Kinder im Regal haben möchte, sollte zu dem Sammelband „Einmal, als der Bär ans Meer kam“ greifen. 50 vergnügliche und überraschende Geschichten namhafter Autoren versammelt dieser Schmöker, darunter Peter Härtling, Paul Maar, Janosch, Kirsten Boie, Franz Hohler und Christine Nöstlinger und viele mehr. Die Illustrationen haben die beliebten Zeichner Philip Waechter und Anke Kuhl beigesteuert.

Witzig, nachdenklich und abenteuerlich sind die Geschichten, die man in diesem Buch findet – genau die richtige Dosis – nicht nur vor dem Einschlafen…

 

 

Ein Hausbuch für die Familie, Geschenk für den Enkel/die Enkelin oder das Patenkind.

Einmal, als der Bär ans Meer kam. Die schönsten Vorlesegeschichten. Herausgegeben von Barbara Gelberg. Mit Bildern von Anke Kuhl und Philip Waechter. Beltz & Gelberg 2017. 357 Seiten. 16,95 Euro

 

 

Allein unter Frauen

Gepostet von: am 27 März 2017 | Keine Kommentare

Antibes in Frankreich 1926: flirrende Hitze, die Sonne strahlt unerbittlich, Grillen zirpen – hier lässt es sich nur im Meer oder mit einem eisgekühlten Cocktail aushalten. Der junge Ernest Hemingway, Hadley Richardson und ihre Freundin Pauline Pfeiffer  alias „Fife“  verbringen den Sommer in Antibes genau so: mit Schwimmen, Bridge und kühlen Drinks. Dabei fragt sich Hadley, Hemingways erste Ehefrau, wie sie ernsthaft auf die Idee kommen konnte, ihre Freundin, die gleichzeitig die Geliebte ihres Mannes ist, einzuladen. Offensichtlich ahnt sie, dass dies der Anfang vom Ende ihrer Ehe ist. Hadley stellt ihrem Ehemann und Vater ihrer Sohnes John  („Bumpy“)  am Ende ihrer Ferien ein Ultimatum. Zurück in Paris wird sie in die Scheidung einwilligen, allerdings erst nach einer 100-tägigen Trennung von seiner Geliebten. Meint er es dann immer noch ernst, kann er Fife heiraten.

Eine Ehe mit Ernest Hemingway bedeute stets eine Ehe zu Dritt und wir erleben als Leser die pikanten Übergänge von einer Verbindung in die nächste. „Wenn Du diese Ehe hinter dir lässt, Ernest, wirst du Martha heiraten und dann feststellen, dass du doch wieder eine andere willst. Du liebst immer zu Beginn, wenn es am einfachsten ist zu lieben. Und wenn du weiter so durchs Leben gehst, wirst du nie über den Anfang hinauskommen.“ Das wirft Fife, die wohlhabende „Vogue“-Korrespondentin, Ehefrau Nummer zwei und Mutter seiner Söhne Gregory und Patrick, Hemingway vor, als er kurz davor ist, sie für die Kriegsreporterin Martha Gellhorn zu verlassen. Fife so heißt es, hätte Hemingway am aufrichtigsten geliebt – auch lange nach ihrer Scheidung.

Die Ehe mit Martha wird die kürzeste sein – nur fünf Jahre haben sie es zusammen ausgehalten. Martha und Hemingway verband die Abenteuerlust und eine Existenz inmitten der Kriegswirren: „Solange sie beschossen wurden, solange sie sich von fader Maultierwurst ernährten und einander nachts in den Armen halten konnten, während ringsum Häuser in die Luft flogen, solange waren sie glücklich.“ Doch Martha war zu unabhängig für Ernest und hätte es beinahe geschafft ihn zu verlassen bevor eine neue Frau in ihre Ehe trat – doch auch bei ihr sollte sich das traurige Muster wiederholen. Mary Welsh, ebenfalls eine Journalistin, schnappt sich Hemingway bevor Martha klar war, dass sie ihn verlassen will.

Naomi Wood unterteilt ihren Roman in vier Abschnitte: „Hadley“, „Fife“, „Martha“ und „Mary“ und verleiht jeder Ehefrau damit ihre eigene Stimme. In ihrem Nachwort betont die Autorin, dass ihr Buch reine Fiktion ist, dennoch ist es kein Geheimnis, dass sie sich auf die Spuren von Hemingway begeben und intensiv recherchiert hat. So erzählt sie ihre Version der Geschichte entlang der biographischen Fakten und legt dabei nicht nur das Seelenleben von vier stolzen Frauen frei, sondern gibt uns Einblicke in die sensible, weiche Seite des Frauenhelds. Gegen seine panische Angst vor der Einsamkeit trank Hemingway erfolglos an. Der Schriftsteller blieb am Ende alleine unter Frauen, denn keine vermochte es, ihn zu retten. Mary, die vierte und letzte Frau an seiner Seite, wird 1961 nach 14 Jahren Ehe ebenso unfreiwillig – jedoch unter anderen Umständen – von Hemingway verlassen wie ihre Vorgängerinnen: durch einen „Unfall mit dem Gewehr“.

Der Originaltitel des Buches lautet „Mrs. Hemingway“ und trifft den Kern des Buches besser. Jede war auf ihre Weise eine „Frau Hemingway“, doch auch jede eine Betrogene, die ihrer Illusion beraubt wurde, die einzig wahre Frau an der Seite von Ernest Hemingway zu sein. Umso erstaunlicher, dass alle vier auch nach ihren Ehen auf gewisse Weise freundschaftlich miteinander verbunden blieben.

Das Buch ist glänzend recherchiert und klug komponiert. Die vielen Dialoge und wörtlichen Reden machen die Geschichte lebendig und authentisch – das hätte auch Hemingway gefallen. Man lernt neue Seiten des Dichters kennen, aber vor allem gelingt es Naomi Wood in ihrem Buch, die Frauen an seiner Seite lebendig werden zu lassen. Und was vielleicht am wichtigsten ist, in dieser Geschichte behalten sie das letzte Wort.

Für Hemingway-Fans, literarisch Interessierte, Geschenk für die Freundin

Naomi Wood: Als Hemingway mich liebte. Roman. Übersetzt von Gerlinde Schermer-Rauwolf und Robert A. Weiß. Atlantik Verlag 2017, 368 Seiten. 12 Euro