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Körpertausch

Gepostet von: am 9 Mai 2014 | Keine Kommentare

Jeden Morgen in einem anderen Körper aufzuwachen, ist für A die Realität. Nie weiß er, welches Leben ihn am nächsten Tag erwarten wird.
Und das war schon immer so. Er schlüpft in fremde Körper und durchlebt auf diese Weise täglich andere Sorgen, Freuden und Schicksale. Der Trick ist, sich nicht zu sehr darauf einzulassen. Aber was tun, wenn einem eines Tages die Liebe trifft? A verliebt sich unsterblich in Rhiannon, doch kann sie jemanden lieben, der jeden Tag ein anderer ist? Eine absolut faszinierende Geschichte über Fluch und Segen des Andersseins und die Sehnsucht nach der großen Liebe. Für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen empfehlenswert.

David Leviathan: Letztendlich sind wir dem Universum egal. Roman. FJB 2014. 400 Seiten. 16,99 Euro

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Inventur des Lebens

Gepostet von: am 3 März 2014 | Keine Kommentare

Die neunzigjährige Helena lebt von ihren Erinnerungen. Es ist wie eine letzte Inventur, die sie in der Obhut ihrer Pflegerin Rachida vornimmt. Ihre Kindheit hat sie in Flandern verbracht, in der sie nur handarbeiten und Konversation betreiben durfte. Dabei ist es die Liebe zur Sprache und den Wörtern, die sie entdeckt und damit nicht ernst genommen wird. Auch die Jahre des Ersten Weltkriegs kehren vor ihr geistiges Auge zurück. In ihren Reflexionen über Zeit, Erinnerung, soziale Klasse, Krieg und Liebe entsteht die exemplarische Geschichte eines Frauenlebens im 20. Jahrhundert. Erwin Mortiers hoch gelobter und vielfach ausgezeichneter Roman verwebt gekonnt große Geschichte mit einem kleinem Menschenleben. Besonders beeindruckt die Sprache und das Gespür des Autors für die Risse und Wunden in den Seelen seiner Figuren.

Erwin Mortier: Götterschlaf. Roman. 368 Seiten. DuMont 2014. 9,99 Euro.

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Mann mit Eigenschaften

Mann mit Eigenschaften

Gepostet von: am 21 November 2013 | Keine Kommentare

Der Roman „Stoner“, erstmals 1967 in den USA erschienen, ist ein Buch über Freundschaft, Ehe und Arbeit. John Williams erzählt das Leben eines Farmersohnes, der seine Leidenschaft für Literatur entdeckt und Professor wird. Es ist ein Roman über die harte Arbeit auf den Farmen, über die Arbeit, die einem eine zerstörerische Ehe aufbürdet, über die Mühe, in einem vergifteten Haushalt mit geduldiger Einfühlung eine Tochter großzuziehen und an der Universität oft teilnahmslosen Studenten die Literatur nahebringen zu wollen. Aber „Stoner“ ist vor allem ein Roman über die Liebe zur Poesie, zur Literatur, und auch über die romantische Liebe. Es ist ein Roman darüber, was es heißt, ein Mensch zu sein. Ein großartiges Buch – wunderbar erzählt, stellenweise tieftraurig aber hoffnungsvoll. Unbedingt lesen!

John Williams: Stoner. Roman. Aus dem Amerikanischen von Bernhard Robben. 352 S., dtv premium 2013, 352 S., 19,90 Euro.

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