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Kriegsparabel

Gepostet von: am 6 März 2014 | Keine Kommentare

„Ein russischer Bauernjunge wird in den 1940er Jahren in den Krieg gegen Finnland geschickt und landet schließlich als Kriegsgefangener auf einem Bauernhof in der finnischen Provinz Österbotten, wo er den Platz des getöteten Sohnes einnimmt.“ So die Beschreibung des Klappentextes des 1971 unter dem Titel „Krigshistoria“ erschienenen Romans. Das Buch erzählt aber weitaus mehr: die Kindheit von Leo mit der jüdischen Mutter und einem revolutionären Vater, die erste unerfüllte Liebe.  Aber vor allem beschreibt das schmale Buch die Absurdität des Krieges, das Überleben in einem Gefangenenlager und schließlich die Rettung Leo Nilheims. Leise, unaufgeregt und mit dokumentarischer Schärfe.

Der Autor Leo Agren starb 1984 in Stockholm. Sein letzter Roman, der nun erstmals unter dem Titel „Leo Nilheims Geschichte“ ins Deutsche übersetzt wurde, ist eine kleine Entdeckung.

Leo Agren: Leo Nilheims Geschichte. Aus dem Schwedischen von Erik Gloßmann. 159 Seiten. Osburg Verlag 2014. 17,99 Euro

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